21.07.2026 11:00 | Teilen
Trump geht es nicht um Iran,
sondern um die globale
Wirtschaftskrise Die Phasen verschärfter Spannungen mit Iran
haben mit dem Iran als solchem wenig zu tun. Sie gehen vielmehr auf den
Wunsch zurück, die Lieferungen von physischem Öl einzuschränken, sowie
auf die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf das Finanzsystem: Die
USA steuert auf eine Krise zu, und zwar ganz bewusst. -
Befürworter militärischer Lösungen – selbst solche, die den USA nicht
gerade wohlgesinnt sind – sind verwirrt. Warum können die USA, die über
eine so schlagkräftige Flotte, Flugzeugträgerkampfgruppen, ... [Quelle:
dert.online] JWD
...Kampfjets der fünften Generation und Ähnliches verfügen, nicht
einfach die Straße von Hormus besetzen und damit das Thema ad acta
legen? Die Antwort besteht aus zwei Teilen. Erstens: Sie können es
nicht. Zweitens: Sie wollen es nicht.
Von Igor Perewersew
| 20 Juli 2026 | Quelle: RT DE (dert.online)
US-Präsident Donald Trump im Gespräch mit Fox-News-Auslandskorrespondent
Trey Yingst im Weißen Haus am 14. Juli 2026
Podcaste
..vorlesen | Popupfenster öffnen
mp3 | Quelle: RT DE
Vor einigen Tagen gab US-Präsident Donald Trump bekannt,
dass die USA den Auslauf von Schiffen aus dem Persischen Golf gegen
Bezahlung sicherstellen würden. Die Rede war dabei von "in etwa" 20
Prozent des Frachtwerts. Allerdings änderte er schon am nächsten Tag,
wie es seine Art ist, wieder seine Meinung und sagte, die Gebühr werde
auf andere Weise erhoben – nämlich durch "gigantische" Investitionen
der Golfstaaten in die USA. Irans Schiffe und die der "Kunden Irans"
hingegen würden Trump zufolge im Golf eingeschlossen bleiben.
Das klingt sehr bedrohlich. Und gleichzeitig undurchführbar.
Eine Flugzeugträgerkampfgruppe ist im Kern ein schwimmender Flugplatz,
umgeben von einer Vielzahl begleitender Kreuzer, Zerstörer und
U-Boote. Diese Begleitschiffe überwachen jede Bedrohung aus der Luft,
von der Wasseroberfläche und aus der Tiefe und gewährleisten so eine
tiefgestaffelte Verteidigung. Zu der Gruppe gehören in der Regel auch
Versorgungsschiffe und Tanker mit Treibstoff. Selbstverständlich
leistet auch die Weltraumaufklärung entsprechende Unterstützung..
Doch die Streitmacht, die seit dem Zweiten Weltkrieg alle in Angst
und Schrecken versetzte, ist heute deutlich weniger furchteinflößend –
vor allem dann, wenn sie versucht, nicht auf hoher See, sondern in
Küstennähe zu operieren. Gegen eine solche Flottille werden Hunderte,
mitunter Tausende vergleichsweise billiger Drohnen unterschiedlichster
Klassen eingesetzt. Niemand rechnet dabei mit ernsthaftem Schaden
durch die Treffer selbst – die Aufgabe der Drohnen besteht vielmehr
darin, die Luftabwehr der Flottille zu erschöpfen. Aufklärungsdrohnen
beobachten das Geschehen währenddessen gelassen aus der Distanz.
Sobald klar wird, dass die Abfangraketen aufgebraucht sind, folgen
ballistische Raketen und Marschflugkörper – mitunter auch
Hyperschallwaffen, die im Prinzip nicht abgefangen werden können. In
erster Linie wird die Start- und Landebahn eines Flugzeugträgers
angegriffen, wodurch dieser keine Flugzeuge mehr starten oder landen
lassen kann. Unter solchen Umständen Schiffe in die Straße von Hormus
zu entsenden, wäre schlicht selbstmörderisch – erst recht, wenn es
sich um einen riesigen Flugzeugträger handelt. Das sind die
Dreadnoughts des frühen 21. Jahrhunderts. Genau aus diesem Grund sind
die USA derzeit gezwungen, ihre Flugzeugträgerkampfgruppen (Carrier
Strike Groups, CSG) in einer solchen Entfernung von der iranischen
Küste zu halten und nur gelegentlich mittelgroße Schiffe einzusetzen.
Es lohnt sich zudem zu erläutern, wie genau die iranische
Revolutionsgarde (IRGC) zivile Schiffe im Golf angreift, die ihre
Durchfahrt nicht mit dem Iran abgestimmt haben. Es gibt keinen
bestimmten Punkt, an dem eine Batterie platziert wurde und von dem aus
auf jeden per Fernglas gesichteten Tanker gefeuert wird. Die Küste des
Persischen Golfs besteht auf iranischer Seite aus recht hohem Gebirge:
Unmittelbar am Meer steigen die Hänge steil auf 500 bis 800 Meter an,
etwas weiter landeinwärts erreichen die Gebirgsketten des Zagros Höhen
von 1.500 bis 2.000 Metern. In den Felsen gibt es zahlreiche Höhlen,
die Schutz vor Luft- und Satellitenaufklärung bieten. Mobile Gruppen
bewegen sich fortlaufend entlang der Küste in einer rund tausend
Kilometer langen Zone. Die Drohnenpiloten steuern ihre Fluggeräte von
erhöhten Positionen aus – keineswegs vom Startpunkt der Drohnen und
unbemannten Boote selbst, denn dafür sind andere Kämpfer zuständig.
Die Einheiten agieren autonom und nehmen nur selten Kontakt zur
Zentrale auf, um das Entdeckungsrisiko zu minimieren. Eine solche, im
Grunde genommen netzwerkartige Struktur zu bezwingen, ist äußerst
schwierig.
Man kann den Iran beliebig lange für Verstöße gegen das Seerecht
kritisieren. Da dieses jedoch erst vor Kurzem von den USA selbst auf
äußerst demonstrative Weise außer Kraft gesetzt wurde, spricht im
Westen niemand dieses Thema an.
Die USA sind also nicht in der Lage, die iranische Blockade zu
durchbrechen. Können sie aber ihre eigene, gegen den Iran und in
vielerlei Hinsicht auch gegen China gerichtete Blockade
aufrechterhalten? Die Amerikaner fangen Schiffe auf hoher See ab. Doch
während die Wahrscheinlichkeit, dass die Iraner einen Tanker
versenken, fast hundertprozentig ist, ist die Erfolgsquote der
Gegenseite weitaus geringer. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sich
jemand dazu entschließen wird, dieses Risiko einzugehen. Die Straße
von Hormus wird daher doppelt blockiert.
Der Unterschied in der Lage beider Seiten zeigt sich auch
darin, dass selbst eine Flotte, die sich im Indischen Ozean gar nicht
fortbewegt, enorme Ressourcen verbraucht. Die Kosten für den Unterhalt
einer sogenannten "heißen" Flugzeugträgerkampfgruppe sind 1,5- bis
2-mal höher als die einer "kalten" – wenn die Schiffe in Häfen liegen
oder sich in deren Nähe befinden. Endlos kann man eine solche Gruppe
dort jedoch nicht in Einsatzbereitschaft halten.
Wenn ein Abzug ohnehin unvermeidlich ist, warum ziehen sich die
Amerikaner dann nicht gleich jetzt zurück? Schließlich erlebte Amerika
schon weitaus schlimmere Demütigungen – etwa die Niederlage im
Vietnamkrieg. Wozu all dieses Theater mit der Öffnung und Schließung
der Straße von Hormus? Mit Verhandlungen, die zwar immer "gut laufen",
aber schlecht enden… Zumal US-Vizepräsident JD Vance in einem
Interview am 15. Juli erklärte, die USA beabsichtigten unter keinen
Umständen, eine Bodenoperation durchzuführen.
Ja, die amerikanische Flotte wird eines Tages nach Hause zurückkehren
– dann, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein ganz anderes Thema
gelenkt sein wird: die Wirtschaftskrise. Und genau um diese Krise
herbeizuführen, befindet sie sich dort. Der Sinn der amerikanischen
Blockade der Straße von Hormus besteht in eben dieser Blockade. Der
Persische Golf ist die Quelle des Petrodollars. Mit der Zerstörung
dieses Systems begann Trump im März dieses Jahres, als er den
saudi-arabischen Kronprinzen auf dem Investmentforum in Miami
öffentlich beleidigte. Heute setzt er diese Linie unvermindert fort.
Keine Lieferungen von physischem Öl – keine Gewinne für die arabischen
Monarchien. Keine Gewinne – kein Geldzufluss in die USA. Und so geht
es die Kette entlang weiter: Kein physisches Öl – kein Handel mit
sogenanntem "Papieröl" und keine Spekulationen damit. Es fehlt an
Finanzmitteln, um Anleihen zu kaufen. Die Kosten für die Bedienung der
Staatsschulden der USA sind auf ein Rekordniveau von 1,35 Billionen
Dollar jährlich gestiegen, obwohl die Prognose nur eine Billion
vorsah! Schuld daran sind die Ausgleichszahlungen für
inflationsgeschützte Anleihen. Auch der Liquiditätszufluss über den
Aktienmarkt lässt nach. Infolgedessen bricht das gesamte Konstrukt
zusammen, das einst von Henry Kissinger und seinen Mitstreitern so
sorgfältig aufgebaut wurde.
Die Amerikaner haben eine besondere Eigenschaft. Sie verstehen es
etwas besser als andere, "ausgediente Pferde zu erschießen" – dafür
gibt es bei ihnen eine feste Redewendung. Wenn ein Projekt sich
erschöpft hat, erkennen sie das an, auch wenn es ihnen nicht
leichtfällt. Während andere emotional daran hängen und nicht loslassen
können, ziehen die Amerikaner einen Schlussstrich.
Die Globalisierung in ihrer derzeitigen Form ist genau dieses
"ausgediente Pferd".
Auf dem US-amerikanischen Portal MarketWatch erschien kürzlich ein
ausführlicher Artikel, in dem der Autor darlegt, dass die USA die
Funktion einer Krise als eine Art regelmäßiges "Reinigungsklistier"
aus den Augen verloren hätten. In den letzten Jahrzehnten wurde der
Markt jedes Mal, wenn er einzubrechen drohte, künstlich gerettet. Ein
Kommentator von Bloomberg Intelligence erklärte dem Journalisten in
diesem Artikel, dass dies auf die enormen Altersvorsorgevermögen
zurückzuführen sei, die in Wertpapieren angelegt seien. Die Rettung
der Rentner ist zwar durchaus lobenswert. Das Problem liegt jedoch
vermutlich weniger bei den Rentnern selbst als vielmehr darin, dass
die Erben der größten Vermögen keine Aktien mehr besitzen, sondern
Fondsanteile – etwa bei BlackRock und anderen
Vermögensverwaltungsgesellschaften. Genau deshalb kann es sich niemand
leisten, dass der Aktienmarkt stark und dauerhaft einbricht.
Allerdings kann er in einem solchen Zustand nicht ewig existieren,
selbst rein rechnerisch betrachtet. Mit allerlei Kunstgriffen gelingt
es zwar eine Zeit lang, den Toten am Leben zu erhalten, doch
irgendwann müssen die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt werden.
Trump und sein Team sind genau mit dieser Mission ins Amt gekommen.
Trump probiert verschiedene Instrumente aus. Er führt enorme Zölle auf
den Außenhandel ein. In Kürze wird er sicherlich Sekundärsanktionen
gegen Indien und China wegen des Ölhandels mit Russland verhängen. Er
blockiert die Straße von Hormus… Die Phasen verschärfter Spannungen
mit dem Iran haben mit dem Iran als solchem wenig zu tun. Sie gehen
vielmehr auf den Wunsch zurück, die Lieferungen von physischem Öl
einzuschränken, sowie auf die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf
das Finanzsystem.
Wie wir sehen, sucht Trump unablässig nach dem passenden Hebel.
Offenbar wird ihm das am Ende auch gelingen – die Krise wird Fahrt
aufnehmen. Höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr.
Übersetzt aus dem
Russischen. Der Artikel ist am 20. Juli 2026 zuerst
auf der Homepage der Zeitung "Wsgljad" erschienen.
Screenshot | Quelle:RT DE via
rumble.com
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USA greifen Iran neunte Nacht in Folge an –
Strom- und Wasserwerk in Kuwait getroffen
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13.07.2026 01:00 |
#Machtstrukturen |
auf Telegram ansehen „Der tiefe Staat versucht, die gesamte Welt in
einer Weltregierung zu
vereinen.“- Dr. Meryl Nass -
Erweiterte Fassung meiner Ausführungen beim Feds
4 Freedom Symposium am 1. Juli - Ich habe meine Ausführungen
beim Feds 4 Freedom-Symposium am 1. Juli erweitert und Grafiken
hinzugefügt. Die Belege habe ich mitgebracht. - Was wir heute bisher
gehört haben – und auch weiterhin hören werden – ist keine Ansammlung
einzelner Probleme. Es handelt sich um ein einziges Problem: Der
Tiefenstaat der Welt versucht, die gesamte Welt in einer Weltregierung
zu konsolidieren und hat dafür zahlreiche Kontrollmechanismen
entwickelt. ... [Quelle: globalresearch.ca] JWD
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28.05.2026 00:00 | auf Telegram ansehen
Die Hindernisse für den Frieden in Europa sind nicht die,
die man gemeinhin
annimmt
- Der am 15. August zwischen den Präsidenten Donald
Trump und Wladimir Putin geschlossene Kompromiss hat in der Ukraine noch
immer keine konkreten Ergebnisse gebracht. Das liegt daran, dass die
Hindernisse nicht diejenigen sind, mit denen die Vereinigten Staaten
gerechnet hatten. Die Ukraine spielt nicht mit, während Deutschland und
das Vereinigte Königreich den Krieg wollen. - Präsident Donald Trump hat vor seinem
Amtskollegen Xi Jinping anerkannt, dass dieser ihm ebenbürtig ist. Seit
dem Zweiten Weltkrieg hielt... [Quelle: voltairenet.org]
JWD ..weiterlesen
08.04.2026 00:00 | auf Telegram ansehen Europa wird nicht bloß verrückt –
es bereitet einen Krieg vor Europa befindet sich noch in der frühen Phase
der Kriegsvorbereitungen. Doch es heizt rasant die Kessel auf, und all
seine Handlungen folgen, auf die eine oder andere Weise, der Logik des
Krieges. Es hat also keinen Sinn, Klischees wie "Europa schießt sich
selbst ins Knie" zum hundertsten Mal zu wiederholen. - Die
Europäische Union steht im Jahr 2026 aufgrund der anhaltenden und
zunehmend akuteren Energiekrise und verfehlter Politik vor einem
wirtschaftlichen Zusammenbruch. Hiervor warnte Kirill Dmitrijew, der.. [Quelle:
dert.online] JWD
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30.03.2026 00:00 |
#Machtstrukturen | auf Telegram ansehen Wer steckt hinter den Weltkriegen
und vor allem wer finanzierte sie? In diesem Video-Interview aus dem Jahr 2008 spricht Wolfgang Eggert über
die Seilschaften, die hinter den Frontleuten die Weltpolitik dirigieren. -
Videobeschreibung: "Wer steckt hinter den Weltkriegen und vorallem
wer finanzierte sie? - Ein tiefer Einblick in die Weltpolitik und
geschichtliche Vorgänge mit Wolfgang Eggert. - Um diese Themen und die
Namen machen fast alle einen großen Bogen." - Gerade der Umstand,
dass dieses Interview von NuoViso bereits 2008 geführt und aufgezeichnet
wurde macht heute erkennbar, wie zutreffend die Recherchen von Wolfgang Eggert
sind. JWD
..weiterlesen