10.02.2026 03:00 |
Teilen
Zur Sendung „Miosga“: Der öffentlich-rechtliche
Rundfunk ist am Bodensatz der ideologischen
Verblendung angekommen
„In der Coronazeit wurden Rechte jedes Einzelnen immer abgewogen gegen
das Allgemeinwohl“, sagte Caren Miosga am Sonntagabend in ihrer
Sendung. Mit dieser Aussage wird einmal mehr deutlich, was seit langem
bekannt ist: Der öffentliche-rechtliche Rundfunk ist am Ende. Er ist
soweit am Bodensatz der ideologischen Verblendung, politischen
Gefolgschaft und Realitätsentfremdung angekommen, dass er untragbar
geworden ist. Ob beim Thema Corona, Russland, Ukraine,
Kriegstüchtigkeit: Großen politischen und gesellschaftlichen... [Quelle:
nachdenkseiten.de] JWD
....Themen ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht im Ansatz
gewachsen. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
Ein Artikel von
Marcus Klöckner |
09. Februar 2026 | Quelle: nds.de
Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. ..vorlesen | Popupfenster öffnen
mp3 |
Quelle: nds.de
„Wann genau soll Friedrich Merz gesagt haben, dass er unsere Kinder in
die Ukraine schickt?“, fragt Caren Miosga in einem rund 34-minütigen
Gespräch (25:30) am Sonntag im Rahmen ihrer Sendung den Bundessprecher
der AfD, Tino Chrupalla. Es ist eine Frage, die in ihrer gespielten
Ahnungslosigkeit beispielhaft für das ist, was Miosga an diesem Abend
abliefert – und wofür weite Teile des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
seit langem stehen. Da stellt Miosga eine Frage zu einer angeblichen
Aussage von Merz, von der die Interviewerin wissen muss, dass der
Kanzler sie nicht – oder sollen wir sagen: noch nicht? – gesagt hat. Der
Grund für die Frage Miosgas: Chrupalla sagte im Bundestag im Hinblick
auf die deutsche Aufrüstungspolitik in Richtung Merz: „Wir vertrauen
Ihnen unsere Kinder nicht an.“
Von einer Journalistin, die dem politischen Journalismus gewachsen ist,
wäre an dieser Stelle zu erwarten gewesen, dass sie verstandesgemäß die
Verknüpfung zwischen dem politischen Großprojekt Kriegstüchtigkeit und
der Aussage Chrupallas herstellt.
Anders gesagt: Wenn ein Land die Zielvorgabe „Kriegstüchtigkeit“
ausgibt, dann sollte jedem klar sein – und Journalisten ohnehin –, dass
am langen Ende Politiker nun mal die Kinder des Landes in einen Krieg
schicken könnten. Auf dieser Annahme, die alles andere als realitätsfern
ist, beruht Chrupallas Positionierung.
Was dann zu beobachten ist, ist ein Interview mit „Brett vorm Kopf“.
Chrupalla hat zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass Merz gesagt habe, er
wolle „unsere Kinder“ an die Front schicken. Chrupallas Aussage
schlussfolgert lediglich nachvollziehbar, dass aufgrund der politischen
Gesamtentwicklung am Ende deutsche Soldaten an irgendeiner Stelle gegen
Russland in einen Kampf verwickelt werden könnten. Das ist legitim. Eine
Frage zu stellen, die sinnerfassend auf die Aussage Chrupallas aufbaut,
wäre die Aufgabe von Miosga gewesen. Stattdessen erfolgt: Destruktive
Fragestellung!
Eine journalistisch offene, nicht ideologisch verseuchte Frage wäre zum
Beispiel gewesen:
„Was sind Ihre Gründe, dass Sie davon ausgehen, unsere Kinder könnten in
die Ukraine geschickt werden?“
So könnte ein konstruktives Interview entstehen, aus dem hervorgeht, was
ein milliardenschwerer Rundfunk zwingend hervorzubringen hat, nämlich:
Inhalt! Doch stattdessen steht im Vordergrund: die Entkoppelung von der
Realität.
Doch das ist kein Zufall. Das ist nicht Inkompetenz. Das ist die
Strategie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Es ist nur logisch, dass
Chrupalla im Anschluss an die Frage erst einmal geraderücken, sich
erklären muss – so wie es ständig im öffentlich-rechtlichen Rundfunk der
Fall ist, wenn Politiker von der AfD oder dem BSW interviewt werden. Sie
müssen sich immer wieder für Aussagen rechtfertigen, die sie niemals so,
wie es die Fragesteller anführen, getätigt haben.
Chrupalla geht schnell in die Offensive, fokussiert exemplarisch auf die
Coronazeit, spricht an, wie die Bundesregierung damals mit dem
Grundgesetz umgegangen ist, und bekräftigt seine Aussage, dass er,
unabhängig davon, was Merz gesagt oder nicht gesagt hat, der Regierung
nicht traue.
Miosga sagt daraufhin:
„In der Coronazeit wurden Rechte jedes Einzelnen immer abgewogen gegen
das Allgemeinwohl.“
Und mit dieser Aussage wird einmal mehr deutlich, was Kritiker seit
langem ansprechen: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist am Ende. Er
ist soweit am Bodensatz der ideologischen Verblendung, politischen
Gefolgschaft und Realitätsentfremdung angekommen, dass er untragbar
geworden ist. Ob beim Thema Corona, Russland, Ukraine,
Kriegstüchtigkeit: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist den großen
politischen und gesellschaftlichen Themen nicht im Ansatz gewachsen.
Zur Erinnerung: In der Coronazeit mussten Alte und Kranke einsam,
alleine, ohne ihre Nächsten in Heimen und Krankenhäusern sterben. Kinder
konnten keinen Abschied von ihren Eltern nehmen, Eltern keinen Abschied
von ihren Kindern. Das war: unmenschlich! Ob hier Gerichte „abgewägt“
haben oder nicht, ist nicht Gegenstand der Diskussion. Die Kritik an der
Coronapolitik fokussiert auf schwere und schwerste
Grundrechtsverletzungen. Die Kritik richtet sich an Maßnahmen aus, die
die Würde des Einzelnen verletzt haben. Die Kritik sieht einen
Maßnahmenexzess, der zu schweren Schäden geführt hat.
Miosga wirft hier eine Aussage in den Raum, die dem Stand der Diskussion
nicht im Ansatz gerecht wird. Und so wird genau das deutlich, was auch
zuvor schon anhand der wirklichkeitsverzerrenden Frage deutlich geworden
ist: Das „Brett vorm Kopf“ ist immer dann zu sehen, wenn es darum geht,
den kritischen journalistischen Blick zu veranschlagen. So wie Miosga
hier antwortet, könnte auch der Sprecher des Kanzleramts oder ein für
die Coronamaßnahmen verantwortlicher Politiker antworten.
Die Antwort ist politisch gefällig und ignoriert jede Kritik.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk mag, wenn es um Banalitäten geht,
noch sauberen Journalismus abliefern, aber je mehr es in den Bereich von
relevanten gesellschaftlichen und politischen Themen geht, ist er
weitestgehend journalistisch entkernt. Dieser Rundfunk ist für die
Demokratie untragbar geworden.
Screenshot |Quelle:
RT DE via
rumble.com | veröffentlicht 09.02.2026 Video
Chrupalla zerlegt Miosga:
"Nach Corona glaube ich dieser Regierung kein Wort mehr" -
Bild klicken -
Der AfD-Fraktionsvorsitzende Tino Chrupalla war am Sonntag zu Gast
in der ARD-Talkshow "Caren Miosga". Dabei lieferte er sich mit der gleichnamigen
Gastgeberin einen hitzigen Schlagabtausch, unter anderem über den Ukraine-Krieg
und die deutsche Außenpolitik.
Ein spannender Punkt der Konfrontation war das von Chrupalla geäußerte
Misstrauen gegenüber der Bundesregierung. Der AfD-Politiker begründete seine
Skepsis, insbesondere bei der Frage nach einer möglichen Entsendung deutscher
Soldaten in die Ukraine, mit Erfahrungen aus der Corona-Zeit.
Chrupalla argumentierte, dass die Regierung damals Versprechen gebrochen und
Grundrechte verletzt habe und er ihr deshalb in puncto Ukraine-Politik keinen
Glauben schenke. ( Quelle
RT DE)
Screenshot |Quelle:
RT DE via
rumble.com | veröffentlicht 09.02.2026 Video
Antirussische Haltung als
Standortnachteil –
Chrupalla empört Gäste beim Sonntags-Stammtisch -
Bild klicken -
In der Sendung "Der Sonntags-Stammtisch" vom 1. Februar 2026 hat
sich der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla zu den Standortnachteilen
Deutschlands für Unternehmen geäußert. Das Mercosur-Abkommen und der Freihandel
mit Indien wurden ebenfalls thematisiert.
05.02.2026 00:00 |auf Telegram
ansehen Weltwirtschaftsforum Davos (WEF) 2026:
Zusammenbruch des Neoliberalismus,
Handel ist jetzt eine Waffe, „Das Ende der regelbasierten Ordnung“
- Das Ende der nach 1945 etablierten Pax Americana
wurde sowohl von den führenden Vertretern des Finanzkapitals als auch
von den gewählten Staats- und Regierungschefs in Davos 26 offiziell
anerkannt. - Das Weltwirtschaftsforum (WEF) 2026 in Davos, das seit
einem halben Jahrhundert als Visions- und Doktrinzentrum des globalen
Kapitalismus dient, fand vom 19. bis 23. Januar unter dem Motto „Ein
Geist des Dialogs“ statt. - Bei dem wohl bedeutendsten Treffen in ihrer
Geschichte wurde das Ende der nach 1945 etablierten Pax Americana
offiziell sowohl von... [Quelle: globalresearch.ca ]
JWD
..weiterlesen