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13.09.2026 00:00 | Teilen
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9/11-Zeugin aus dem Pentagon:
Karen Kwiatkowski (USAF Lt. Col. Ret.)
Karen Kwiatkowski erlebte in ihrer militärischen
Laufbahn als Offizierin – z.B. bei der NSA und später als Analystin im
Pentagon – entscheidende Entwicklungen von Seiten der USA live mit. Nach
ihrem Ausscheiden im Jahr 2003 berichtet sie nun in einem
Exklusivinterview mit Kla.TV darüber sowie was sie als Augenzeugin der
Explosionen am 11. September im Pentagon erlebte und deren Folgen. Sie
analysiert dabei auch aktuelle Entwicklungen, während die Welt am 25.
Jahrestag des 11. September dieser Ereignisse gedenkt. Dieses Interview
ist ein Gegenmittel.... [Quelle: kla.tv
] JWD
...zur ständigen Kriegspropaganda, mit der die Welt heute in den Dritten
Weltkrieg getrieben wird.

Screenshot |
Quelle: JWD-Nachrichten via
BitChute
| veröffentlicht 12.09.2026
Video
9/11-Zeugin aus dem Pentagon:
Karen Kwiatkowski (USAF Lt. Col. Ret.)
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12.09.2026 | Textquelle: www.kla.tv/42456
9/11-Zeugin aus dem Pentagon: Karen Kwiatkowski (USAF
Lt. Col. Ret.)
[Kla.TV:] Heute habe ich die Ehre, die mutige Whistleblowerin der
US-Luftwaffe, Oberstleutnant a. D. Karen Kwiatkowski, begrüßen zu
dürfen.
Hallo, Karen. Vielen Dank, dass Sie heute bei uns sind.
[Karen Kwiatkowski:] Vielen Dank für die Einladung.
[Kla.TV:] Nun, ich bin erst kürzlich auf Sie aufmerksam geworden, besser
spät als nie, aber ich bin noch jung, daher war ich noch nicht dabei,
als Sie aus dem Pentagon und der US-Luftwaffe ausschieden und Ihre
Geschichte erzählten. Aber ich wollte unbedingt erfahren, was damals vor
sich ging und was Sie im Pentagon und während Ihrer Laufbahn als
Oberstleutnant bei der Luftwaffe miterlebt haben. Könnten Sie unseren
Zuschauern vielleicht zunächst einen Überblick darüber geben, welche
Positionen Sie bei der US-Luftwaffe und im Pentagon innehatten?
Vielleicht können Sie uns einen kleinen zeitlichen Überblick darüber
geben, was damals geschah.
[Karen Kwiatkowski:] Ja, nun, ich wurde 1982 zum Offizier ernannt. Das
scheint schon ziemlich lange her zu sein, und die ersten 10 Jahre meiner
20-jährigen Laufbahn fielen in die Zeit des Kalten Krieges. Für mich als
Angehörige des Militärs ging es während des Kalten Krieges darum, den
Kommunismus zu bekämpfen. Das war unsere Aufgabe, und ich habe das nicht
sonderlich hinterfragt. Ich mochte den Kommunismus nicht, also ergab das
Sinn, und wir waren wirklich alle im selben Team. Und ich hatte keine
anderen Probleme, als einfach nur zu versuchen, meinen Job zu tun. Dann,
nach zehn Jahren, im Jahr 1991, kam es zum Zusammenbruch der
Sowjetunion. Also, die Kritiker des Kalten Krieges sagten, die
Vereinigten Staaten hätten die Sowjetunion in den Ruin getrieben – sie
hätten militärisch mit ihr konkurriert, und das sei der Grund dafür
gewesen. Aber ich beschäftigte mich damals mit osteuropäischen Themen
und Regierungsangelegenheiten sowie mit Außenpolitik. Daher hatte ich
einen umfassenderen Blick darauf, was tatsächlich zum Scheitern der
Sowjetunion geführt hatte, da ich von einer libertären,
marktwirtschaftlichen Perspektive ausging. Sie brach in vielerlei
Hinsicht von innen zusammen. Und ich dachte mir so:
Nun, aus welchem Grund auch immer, die Sowjetunion gibt es nicht mehr.
Also sollte die NATO zu ihrer früheren Form zurückkehren, die keine NATO
war – keine NATO – und die Vereinigten Staaten sollten sich reformieren.
Ich hatte erwartet, eine wirklich große Veränderung in unserer
militärischen Haltung, unserer globalen Verteidigungshaltung zu sehen,
die zuvor während des Kalten Krieges antisowjetisch ausgerichtet gewesen
war. Das war nun vorbei, und es änderte sich nichts. Ich war sehr
überrascht, als ich feststellte, dass man, anstatt den Krieg zu beenden,
anstatt die NATO aufzulösen und das Geld an diese Länder zurückzugeben,
um ihre Wirtschaft anzukurbeln oder was auch immer sie damit tun
wollten. Was wir sahen, war ein Wachstum der NATO. Sie versuchte, weiter
zu expandieren. Wir hatten den Krieg in Jugoslawien, der von der NATO
und den Vereinigten Staaten geschürt worden ist. Und dann sahen wir,
1991, ebenfalls eine Zunahme der Kriege, nämlich den ersten Krieg im
Irak, den die Vereinigten Staaten führten. Nun, ich denke, sie taten
dies mit Unterstützung der UNO und der NATO.
[Kla.TV:] Richtig.
[Karen Kwiatkowski:] Aber das waren die Dinge, die die westlichen
Regierungen inszeniert haben, offenbar, um die Kriegsbereitschaft zu
ersetzen, die irgendwie unerwartet zusammengebrochen war. Und es stimmt,
die Neokonservativen hatten diesen Zusammenbruch 1991 nicht erwartet.
Sie wollten eher einen heißen Krieg, eine Art Schlacht, in der wir
Russland einnehmen würden oder so etwas.
[Kla.TV:] Ist das so? Wow.
[Karen Kwiatkowski:] Ich glaube schon, ja. Und sie hatten das geplant,
konnten es aber nicht umsetzen. Und nun fehlte uns die Rechtfertigung
für diese globale militärische Aufstellung – natürlich auch für den
Haushalt. Wir – die Vereinigten Staaten – hatten im Vergleich zu anderen
Ländern und sogar zu Ländergruppen wie der NATO schon immer einen
riesigen Militärhaushalt.
Das hat mich überrascht. Und weil mich das schockierte – es passte nicht
zu meinen Erwartungen –, fragte ich mich:
Was stimmt denn mit meinen Erwartungen nicht? Warum sollte ich das
denken, während das System selbst das nicht dachte?
Und da wurde mir klar, dass der Kalte Krieg nur ein nützliches Konstrukt
war. Und sobald er vorbei war, würden wir ein anderes nützliches
Konstrukt finden, um diesen massiven Imperialismus fortzusetzen, was
meiner Meinung nach wirklich die treffende Beschreibung für das Amerika
des 20. Jahrhunderts nach dem Zweiten Weltkrieg ist.
Es war ein globales imperialistisches Projekt, das bis heute andauert,
aber jetzt scheitert, was meiner Meinung nach großartig ist.
Das hat mir die Augen geöffnet, und dann habe ich im Bereich
Kommunikationselektronik angefangen. Das habe ich 15 Jahre lang gemacht
und in dieser Funktion bei der NSA gearbeitet.
Ja, von 1995 bis 1998 war ich bei der NSA, dem Auslandsnachrichtendienst
der Vereinigten Staaten.
[Kla.TV:] Oh wow.
[Karen Kwiatkowski:] Und letztendlich habe ich dort tatsächlich in
verschiedenen Positionen gearbeitet. Und seltsamerweise landete ich
schließlich als Redenschreiberin für den Direktor der NSA. Was sehr
interessant war, weil man dadurch bestimmte Einblicke bekam.
[Kla.TV:] Interessant.
[Karen Kwiatkowski:] Ja! Es war interessant und sehr aufschlussreich.
Von dort wechselte ich zum Pentagon. Ich arbeitete ein paar Jahre lang
im Luftwaffenstab.
[Kla.TV:] Darf ich an dieser Stelle kurz auf die NSA eingehen?
[Karen Kwiatkowski:] Ja
[Kla.TV:] Ich meine, diese NSA – für mich, der ich das hier mit meinen
fast schon jugendlichen Ohren höre: Ich habe nur von diesen
Snowden-Enthüllungen und dem NSA-Skandal gehört, bei dem alle
ausspioniert wurden.
[Karen Kwiatkowski:] Ja.
[Kla.TV:] War das damals schon so, als Sie bei der NSA waren?
Ich meine, was hat die NSA eigentlich gemacht?
[Karen Kwiatkowski:] Nun, sie hat eine Menge Dinge getan – eine Menge
Dinge, über die sie nicht gerne gesprochen hat. Was mir während meiner
Zeit bei der NSA auffiel – das war also Ende der 1990er Jahre – war,
dass wir bei der NSA sorgfältig Hintertüren in die gesamte kommerzielle
Software einbauten. Nun, ich verrate hier kein Geheimnis, denn das ist
mittlerweile allgemein bekannt, oder? Aber wir waren sehr an Hintertüren
interessiert, am Zugriff darauf, an der Zusammenarbeit mit Microsoft und
all diesen Unternehmen. Und damals war Apple nicht so kooperativ. Heute,
viele Jahre später, ist Apple natürlich sehr kooperativ. Früher sagten
die Leute: „Oh, ein iPhone lässt sich nicht orten.“ Oh doch, das geht
sehr wohl. Das war das große NSA-Projekt der späten 90er Jahre. Was ich
auch sehr interessant fand, ist, dass eine der Krisen, um die sich die
NSA im Bereich der Kommunikation Sorgen machte, ein Mangel an Bandbreite
war. Damals ja, heute denken wir nicht mehr darüber nach, aber Ende der
90er Jahre dachten sie, dass die Bandbreite knapp werden würde.
[Kla.TV:] Wow.
[Karen Kwiatkowski:] Und – weil es sich um die Regierung handelt und die
Regierung nicht besonders innovativ ist – haben sie natürlich die
Datenkomprimierung und die Effizienz bei der Datenverarbeitung sowie
Verbesserungen der vorhandenen Bandbreite und all die zukünftigen
Entwicklungen – die Dinge, die nach den 90er Jahren kamen, nicht
vorausgesehen. Bandbreite ist heute also kein Problem mehr für sie.
Jetzt geht es um die Datenverarbeitungskapazität. Die KI ist die neue
Krise.
Aber welche Daten verarbeitet ihre KI? Sind es globale Daten? Sicher.
Aber es sind auch Daten gegen uns Amerikaner, denn wenn ein Imperium
zusammenbricht, werden die Menschen, die in diesem Imperium gefangen
bleiben, zum neuen Feind – und das sind die eigenen Bürger in diesem
Land. Das sehen wir, aber ich arbeite derzeit nicht bei der NSA, bin mir
jedoch sicher, dass sie sehr daran interessiert sind. Tatsächlich weiß
ich, dass die NSA an KI-Zentren und Datenverarbeitung interessiert ist.
Und wir wissen das, weil Militärstützpunkte nun als Standorte für kleine
Rechenzentren identifiziert werden. Und sogar Trumps sogenanntes …, sein
neuer Ostflügel am Weißen Haus, das er abgerissen hat und in dem er
einen Ballsaal einrichten wird.
Unter dem Ballsaal wird sich ein Militärzentrum und auch ein
Rechenzentrum befinden. Es wird vernetzt sein, aber wahrscheinlich
unabhängig, mit eigener Energieversorgung, höchstwahrscheinlich mit
einer eigenen kleinen Kernkraftanlage.
[Kla.TV:] Oh, das ist interessant
[Karen Kwiatkowski:] Wie auch immer, das ist das neue Problem. Aber in
den 90er Jahren ging es um die Bandbreite.
Und die NSA mochte in den 90er Jahren Verschlüsselung überhaupt nicht.
Sie mochten es nicht, wenn andere Leute Verschlüsselung wie PGP, [PGP =
ein Datenverschlüsselungs-Programm] und frühe Verschlüsselungsverfahren
nutzten, die außerhalb der Regierungen entstanden. Das mochten sie
überhaupt nicht, aber ich glaube, seitdem haben sie das meiste davon
vereinnahmt.
Heute redet man darüber – in den Nachrichten war es kürzlich zu sehen:
Hegseth, als frischgebackener Leiter des Kriegsministeriums nutzt
"Signal", um mit Leuten in seinem ersten Kreis zu sprechen. Und es heißt
dann: „Oh, "Signal" ist sicher“. Nun, "Signal" ist nicht sicher!
Erinnern sie sich daran, was Snowden uns über diese Dinge offenbart hat
und worüber er weiterhin spricht. Wie auch immer, aber es ist die
Regierung, es ist der Staat, er ist paranoid. Und dieser liegt mit
seinen Vermutungen darüber, was passieren wird, meistens falsch. Er hat
sich z.B. geirrt, was den Zeitpunkt des Zusammenbruchs der Sowjetunion
anging.
[Kla.TV:] Ja.
[Karen Kwiatkowski:] Und als es dann passierte, haben wir in Washington
und im Pentagon natürlich schnell unsere bestehende globale
Kriegsmaschinerie neu ausgerichtet, um neue und andauernde Kriege zu
finden. Und das hat sich in 30 Jahren nicht geändert, denn wir haben ja
gesehen, wie der Abzug aus Afghanistan unmittelbar in den Krieg in der
Ukraine mündete. Als sich die Lage in der Ukraine dann etwas beruhigt
hatte, sahen wir erneute Aktivitäten im Nahen Osten, im Iran. Und da ist
Venezuela … Es gibt ständig künstlich geschaffene Kriegsschauplätze und
Rechtfertigungen für die Ausgaben. Daran hat sich nichts geändert, was
mich enttäuscht. Denn ich dachte, nach 2003 und nachdem wir sehr schnell
herausgefunden hatten, dass der Einmarsch in den Irak auf Lügen beruhte
und in jeder Hinsicht unnötig und falsch war. Die Menschen haben das
innerhalb weniger Jahre herausgefunden. Einige wussten natürlich schon
früh, dass das alles eine Täuschung war, dass es ein Abenteuer war.
Ich dachte, die Menschen würden sich dagegen wenden! Aber wir, das
amerikanische Volk, scheinen unfähig zu sein, an unsere Regierung
heranzukommen und sie so zu beeinflussen, wie die meisten Menschen der
Meinung sind, dass sie handeln sollte.
Ich weiß, ich schweife ab, aber ich möchte nur schnell eines sagen:
Jeder Präsident, der in den Vereinigten Staaten, der eigentlich schon
vor JFK gewählt wurde, wurde auf der Grundlage eines Friedensprogramms
gewählt. Es war immer der „kriegsfeindlichste“ Kandidat im Vergleich zu
seinem Gegner. Und der friedensfreundlichste im Vergleich zu ihrem
Gegner. Und die Amerikaner haben diese Linie geschluckt – immer und
immer und immer wieder – und wisst ihr, wir reden über Trump. Nun ist
Trump ganz klar die Karikatur eines wahnsinnigen Präsidenten, eines
Kaisers, oder? Das wissen wir. Er beweist es jeden Tag. Aber er hatte
viel Unterstützung. Und seine Unterstützung beruhte auf einem
Wahlprogramm, das er vom ersten Tag an aufgegeben hat. Er hat es
abgelehnt.
Und dieses Programm bestand aus Rechenschaftspflicht der Regierung,
Kriegsgegnerschaft, dem Abzug der Truppen, der Beendigung des Imperiums
und der Stärkung der Infrastruktur der Vereinigten Staaten, die
definitiv verbessert werden muss.
Das sind die Dinge, für die die Menschen zur Wahl gegangen sind. Sie
haben sie nicht bekommen. Aber die Politiker wissen sehr wohl, was die
Amerikaner wollen. Wir wollen diese Dinge immer noch. Nun, wie wir sie
bekommen werden, ist eine ganz andere Geschichte. Wir wissen es nicht –
ich weiß nicht, wie das passieren wird, aber egal.
[Kla.TV:] Nun, danke für diesen kleinen Exkurs. Das war sehr
interessant. Sie haben dort aufgehört, als Sie gerade ins Pentagon
gewechselt sind, und vielleicht möchten Sie dort den Faden wieder
aufnehmen?
[Karen Kwiatkowski:] Ja, genau.
Um es kurz zu fassen: Ich habe also im Büro des Verteidigungsministers
in der Planungsabteilung gearbeitet. Mein ursprünglicher Aufgabenbereich
dort war die Politik gegenüber Subsahara-Afrika. Und in diesem Fall ist
es ganz klar, wenn wir über Imperialismus sprechen. Was wir in Afrika
und Amerika tun, gleicht sehr stark einem Neoimperialismus und wird auch
so betrieben. Aber das war eben mein Job. Und wir erstellten
Strategiepapiere und Empfehlungen und führten Recherchen für die
politischen Entscheidungsträger im OSD [OSD = zu Deutsch: Büro des
Verteidigungsministers], im Büro des Verteidigungsministers, durch. Dann
wurde ich von Subsahara-Afrika in die Abteilung für den Nahen Osten und
Südasien versetzt. Und das ist unser Naher Osten – von Pakistan über den
Iran bis hin nach Marokko, also die Region Nordafrika. Ich war für
Nordafrika zuständig, arbeitete aber mit verschiedenen Referenten
zusammen, die für unterschiedliche Regionen zuständig waren wie Ägypten
und so weiter. Aber Israel, der Iran, alles, was mit Palästina und dem
Libanon zu tun hatte – diese Leute waren alle politisch ernannt. Diese
Referenten, diese Personen, darunter auch einige Zivilisten, die aus
Sicht des Pentagons an der Politikgestaltung arbeiteten – für diese vier
bestimmten Länder waren alle politisch ernannt und sie waren alle
Zionisten. Es waren alles Menschen, die Zionisten waren. Ich sage
„Zionisten“, aber wir haben das damals nicht so gesehen.
Sie waren in ihrer politischen Philosophie Neokonservative und wurden
größtenteils von Dick Cheney handverlesen oder stammten aus Dick
Cheney‘s eigenem Umfeld.
Also wollten sie Krieg, sie wollten Krieg im Nahen Osten, sie wollten
Krieg für Israel – die Vorstellung, dass Israel einen Plan für die
Region hat … Es gibt regionale Bestrebungen, die die Zerstörung,
Destabilisierung und das Säen von Chaos unter seinen arabischen Nachbarn
beinhaltet. Das stand überhaupt nicht zur Debatte. Das wurde akzeptiert,
so gingen sie vor, so trafen wir unsere Entscheidungen. So wurde Israel
unterstützt … so ziemlich ausschließlich.
Und natürlich war das nach dem 11. September, als ich 2002 dorthin
wechselte. Der 11. September hatte also im Herbst zuvor stattgefunden,
und ich bin etwa acht Monate später in die Abteilung für den Nahen Osten
und Südasien gewechselt.
Nun, wir waren sehr schnell in den Krieg gegen Afghanistan eingetreten …
im Dezember oder Ende November 2001.
Und das beruhte nicht darauf, woher die sogenannten Entführer kamen,
denn die meisten waren Saudis, die wichtige Verbündete sind; die anderen
waren Tunesier und Ägypter, die ebenfalls Verbündete der USA sind,
sondern – so sagten wir zumindest – weil Bin Laden dahintersteckte. Und
er wurde von den Taliban geschützt oder beherbergt. Aber eigentlich
waren wir mit den Taliban befreundet bis etwa zum Sommer 2001.
Vor dem 11. September arbeiteten wir gemeinsam mit Afghanistan an einer
Pipeline durch Afghanistan. Und eines der großen Probleme war, dass –
nun ja, es gibt wahrscheinlich zwei.
Ein Problem war, dass sie nicht das liefern konnten oder wollten, was
wir Amerikaner erwarteten und brauchten. Sie wollten die von uns
gewünschte Pipeline-Route nicht sichern. Okay. Das ist also ein Problem.
Das andere Problem war Folgendes: Im Juni 2001 überreichte Colin Powell
eine große Auszeichnung in Höhe von mehreren Millionen Dollar,
veranstaltete eine große Zeremonie in Washington, bei der die Taliban
dafür geehrt und belohnt wurden, dass sie den Opiumhandel aus
Afghanistan beendet hatten, wofür sie einige Jahre gebraucht hatten.
Denn wir erinnern uns: Die Taliban sind sehr streng, was Drogen angeht;
daher mochten sie das nicht. Aber der CIA kam das natürlich nicht
gelegen, denn die CIA betreibt schon seit geraumer Zeit weltweit
Drogenhandel. Und diese Opiumquelle in Afghanistan war eine Geldquelle
für Leute, die innerhalb der US-Regierung tätig waren und mit ihr
zusammenarbeiteten, sowie, wie ich vermute, auch für einige europäische
Regierungen. Offensichtlich ist Drogengeld ein großes Geschäft. Sie
haben dem ein Ende gesetzt und im Gegenzug den USA nicht wirklich
erlaubt, den Bau der Pipeline, das Trans-Afghanistan-Pipeline-Projekt,
voranzutreiben, was aus neoimperialistischer Sicht eine weitere
Einnahmequelle gewesen wäre. Und so haben wir über Afghanistan gedacht.
Nach dem 11. September war Afghanistan also ein Ziel. So eine Art
erfundene Sache, denn, wie Sie wissen, hat Bin Laden nie zugegeben,
dahinter gesteckt zu haben. Ich glaube, er hat es begrüßt. Aber ich
denke, es gibt viele Beweise dafür, dass Bin Laden sehr wenig mit dem
11. September zu tun hatte. Aber das ist eine andere Geschichte.
Wie auch immer, nach den Anschlägen vom 11. September zogen wir also in
den Krieg gegen Afghanistan. Die amerikanische Bevölkerung verlangte
lautstark nach Krieg, sie war voller Angst. Außerdem ist gut
dokumentiert, dass Verteidigungsminister Rumsfeld genau an dem Tag, als
es passierte, am Nachmittag des 11. September, sagte: „Es muss der Irak
sein“, denn dort wollten sie Krieg führen. „Also sammelt alles, was ihr
über den Irak finden könnt. Es ist mir egal, woher es kommt. Es ist mir
egal, ob es gut oder schlecht ist. Sammelt es. Mal sehen, ob wir das dem
Irak anlasten können.“ Er sagte zwar nicht ausdrücklich „anlasten“,
meinte aber: Das muss mit dem Irak zu tun haben. Ich brauche den Beweis.
Geht und findet mir den Beweis, dass das mit dem Irak zu tun hat.
Und natürlich versuchte das der Geheimdienst, konnte es aber nicht, weil
es nichts mit dem Irak zu tun hatte.
Es stand eher im Zusammenhang mit wahhabitischen oder Mossad-Interessen
als mit irakischen Interessen. Man muss sich natürlich vor Augen halten,
dass zu dieser Zeit Saddam Hussein noch das Sagen hatte. Und er ist ein
marxistischer Baathist, der eine säkulare Gesellschaft führte, und einer
seiner größten Feinde – und einer der Menschen, die ihn genauso sehr
hassten wie George Bush und Dick Cheney – war Osama bin Laden, weil er
den Irak entheiligt und säkularisiert hatte.
Nach dem 11. September versuchten sie damals, dem Irak die Schuld
zuzuschieben. Das funktionierte nicht. Es gab nicht genügend
Beweismaterial. Wir zogen in den Krieg gegen Afghanistan. Unterdessen
wurde der Plan ausgeheckt, dem Irak die Schuld zuzuschieben und jenen
Krieg gegen den Irak zu entfachen, den Israel und die Neokonservativen
in Washington so sehr herbeisehnten – sie sponnen die Geschichte
zusammen. Zu dieser Zeit arbeitete ich bei NeSA (Near-East South Asia),
und damals sah ich geheime Geheimdienstinformationen, die in unsere
Texte, unsere Arbeit und unsere Berichte einflossen, die wir die
Hierarchie hinaufschickten – unsere Strategiepapiere. Und dann schaute
ich mir am nächsten Tag oder ein paar Tage später die Zeitung an und sah
neue Geheimdienstinformationen, die ich zuvor als geheim eingestuft
gesehen hatte, auf der Titelseite der Zeitung. In der „New York Times“,
der „Washington Post“, insbesondere in der „Times“ mit den Artikeln von
Judith Miller. Moment mal dachte ich mir - ich war genauso verwirrt wie
damals, als der kalte Krieg endete. Normalerweise, wenn geheime
Informationen in Echtzeit in der Zeitung auftauchen, dann liegt eine
undichte Stelle vor, oder? Dann gibt es einen Informanten aus der
eigenen Reihe.
[Kla.TV:] Richtig.
[Karen Kwiatkowski:] Und gelegentlich sagte Rumsfeld im Herbst und
Winter 2002 Dinge wie: „Oh, das hätte nicht durchsickern sollen.“ Aber
es gab nie eine Untersuchung. Es gab nie irgendwelche Maßnahmen, um die
Informationslecks aufzuspüren. Die Informationslecks waren ihnen egal.
Das war Regierungspolitik, Bruchstücke aus Geheimdienstinformationen zu
veröffentlichen – nicht die gesamten, aufbereiteten Informationen.
[Kla.TV:] Im Kontext. Ja.
[Karen Kwiatkowski:] Aber Bruchstücke, sehr oft aus dem Zusammenhang
gerissen. Sehr oft. Und genau das konnte ich beobachten, ebenso wie
andere innerhalb des Systems: Wir sahen, wie uns fehlerhafte
Geheimdienstinformationen vorgelegt und dann im Pentagon korrigiert
wurden, weil – „Oh, Moment mal, das stimmt nicht, streicht das, das
wurde widerlegt.“ Vor einem Monat dachten wir noch, es sei richtig.
Jetzt wurde es widerlegt. Wir sahen, wie die widerlegten, falschen
Informationen in den Zeitungen weiterhin präsent waren und in
Gesprächspunkten bis hin zu Reden des Präsidenten, des Vizepräsidenten
und des Außenministers verwendet wurden, so auf der Ebene.
Was wir also hatten – wir hatten Condoleezza Rice, richtig, die damalige
nationale Sicherheitsberaterin, die Dinge sagte, von denen wir wussten,
dass sie nicht stimmten, weil wir Zugang zu den tatsächlichen
Geheimdienstinformationen hatten, aber es waren Bruchstücke, die
strategisch geleaked wurden, um das Land in Angst zu versetzen, um den
Kongress dazu zu drängen, einen Krieg zu unterstützen, um die
internationale Gemeinschaft, die UNO, dazu zu drängen, den Krieg zu
unterstützen.
[Kla.TV:] War das also so etwas wie gezielte Propaganda?
[Karen Kwiatkowski:] Ja, das war gezielte Propaganda auf Kosten der
steuerfinanzierten Sicherheitsbehörden, des steuerfinanzierten
Sicherheitsapparats im Pentagon.
Wissen Sie, unsere Geheimdienstmitarbeiter werden dafür bezahlt, die
Wahrheit zu sagen, alle Informationen auszuwerten und ihre beste
Einschätzung an die Vorgesetzten weiterzugeben. Diese beste Einschätzung
lautete:
Der Irak war nicht an den Anschlägen vom 11. September beteiligt, und
der Irak verfügte nicht über Massenvernichtungswaffen. Der Irak ist im
Grunde ein Land, das mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Er
stellt einfach keine Bedrohung für die Vereinigten Staaten dar.
Das sind die tatsächlichen Geheimdienstinformationen, aber damit hätte
man keinen Krieg verkaufen können. Also mussten sie Informationen
durchsickern lassen und bereitstellen – und wenn ich „durchsickern“
sage, war es nicht wirklich ein Durchsickern. Es ist kein Durchsickern,
wenn man seinen besten Freund bei der „New York Times“ anruft und ihm
Unterlagen zur Verfügung stellt.
[Kla.TV:] Richtig.
[Karen Kwiatkowski:] Dafür kann man eigentlich ins Gefängnis kommen, nur
dass derjenige nicht ins Gefängnis gekommen ist … weil sie das Sagen
hatten – die Insassen hatten die Anstalt unter Kontrolle. Die
Neokonservativen hatten die Regierung unter Kontrolle. Es wurde in
gewisser Weise mit zweierlei Maß gemessen. Da sie das Sagen hatten,
konnten sie tun, was sie wollten, und das haben sie auch getan. Was die
Schaffung von Zustimmung für den Krieg angeht, haben sie das sehr gut
gemacht, und ich konnte das aufgrund meiner Position, meiner Arbeit und
der Leute, die ich dort kannte, erkennen. Und andere haben es auch
gesehen, nicht nur ich. Und Leute mit höherem Rang als ich haben
hinterfragt, was da vor sich ging, und man hat ihnen den Mund verboten.
Man hat ihnen den Mund verboten. „Nein, das ist kein Thema, über das ihr
euch Sorgen machen müsst.“
[Kla.TV:] Wow.
[Karen Kwiatkowski:] „Halt den Mund. Wir machen das so ...“
Und dann natürlich nicht auf diese Art und Weise. Sie haben es viel
diplomatischer formuliert, und viele dieser Leute wurden an den Rand
gedrängt – Leute, die Fragen gestellt haben. Ich meine, nur ein winziges
Beispiel:
Jede Abteilung im OSD, dem Büro des Verteidigungsministers; jede
regionale Abteilung, wie Naher Osten, Südasien oder Subsahara-Afrika
oder Europa oder Asien, hat einen eigens dafür zuständigen hochrangigen
leitenden Vertreter des Verteidigungsnachrichtendienstes, der ihrer
Abteilung zugeordnet ist. Und diese Leute sind ziemlich hochrangig. Sie
kommen natürlich mit einem großen Stab des
Verteidigungsnachrichtendienstes und erledigen die Geheimdienstarbeit.
Nun, in der Abteilung Naher Osten und Südasien machte der
Geheimdienstleiter einfach seine Arbeit, okay, und er sagte ihnen immer
wieder: „Ich kann mir nichts ausdenken, damit ihr eure Geschichte
verkaufen könnt. Das ist die Wahrheit. Ihr müsst es entweder so
hinnehmen oder lassen. Das ist die Realität.“ Und er wurde entlassen.
Sie haben ihn gefeuert. Sie haben ihn versetzt.
[Kla.TV:] Wow.
[Karen Kwiatkowski:] Und alle, die unter ihm waren und blieben – und es
blieben nicht alle. Aber diejenigen, die blieben, verstanden ganz genau:
Eure Aufgabe ist es, die Propaganda oder die Informationen zu liefern,
die wir nutzen, um Propaganda zu machen und die Meinung des Kongresses
und der Öffentlichkeit zu einem Krieg zu beeinflussen, der natürlich
niemals notwendig und immer ungerechtfertigt war und auf Lügen beruhte.
Das habe ich also miterlebt. Ich war in meinem 20. oder 19. Dienstjahr.
Ich hatte dort fast mein 20. erreicht. Also reichte ich meinen Antrag
auf Versetzung in den Ruhestand ein. Und ich begann, mit Reportern zu
sprechen – nicht anonym, aber sie behandelten es damals als anonym,
insbesondere Knight Ridder; und die Knight-Ridder-Nachrichtenagentur war
damals ein wichtiger Akteur – keine große Zeitung, aber ein wichtiger
Akteur mit vielen regionalen Zeitungen. Ich habe ein wenig mit ihnen
zusammengearbeitet, sie stellten mir Fragen, und ich sagte ihnen die
Wahrheit. Und sie haben das verwendet. Ich habe also keine geheimen
Informationen an sie weitergegeben. Ich war nur ein Zeuge und habe ihnen
berichtet, was ich beobachtet hatte, aber sie hatten auch noch andere
Quellen. Diese Geschichte ließ sich also ziemlich leicht bestätigen.
Aber leider nicht rechtzeitig, nicht rechtzeitig genug, um zu
verhindern, dass Colin Powell, der damalige Außenminister, vor die UNO
trat – und die Rede hielt, mit der er den Krieg gegen den Irak
rechtfertigte. Mit dieser einen Rede hat er sich wahrscheinlich 20 oder
30 Jahre einer großartigen Karriere zunichte gemacht. Er hat sich durch
Lügen, durch bewusstes Lügen, selbst herabgewürdigt und entwürdigt. Und
er wusste es, leider wusste er, dass er log, und die Menschen um ihn
herum wussten, dass er log. Darauf lief es hinaus. Aber das System in
Washington hat seinen Krieg bekommen.
[Kla.TV:] Das ist verrückt.
[Karen Kwiatkowski:] Sie haben ihren Krieg bekommen. Und ich war, glaube
ich, so etwas wie eine Whistleblowerin, wenn auch keine besonders
bedeutende. Ich meine, nichts im Vergleich zu … na ja, den Menschen, die
ich respektiere wie Ed Snowden. Aber wie auch immer, ja, das war meine
Rolle dabei, weshalb ich damals als Einzelperson ein wenig ins
Rampenlicht gerückt wurde.
[Kla.TV:] Super, dass Sie das gemacht haben! Also, wann war das genau?
War das 2003, als Sie an die Öffentlichkeit gegangen sind?
[Karen Kwiatkowski:] 2002, 2002 und dann Anfang 2003.
Und im März 2003 zogen wir dort in den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt war
ich eigentlich schon … als der Krieg begann, war ich sozusagen
freigestellt. Ich hatte das Pentagon so gut wie verlassen.
[Kla.TV:] Verstanden. Und Sie sagten also, Rumsfeld habe versucht, den
Irak in den Konflikt hineinzuziehen. Seit dem Tag, seit dem 11.
September – im Grunde genommen.
[Karen Kwiatkowski:] Von dem Tag an, vom Nachmittag an, denn natürlich
war der 11. September ein großes Ereignis, oder? Ein gewaltiges,
schockierendes Ereignis. Und das Pentagon selbst wurde angegriffen, was
wirklich, ehrlich gesagt, beispiellos ist.
Das war beispiellos und daher – eine große Sache – und er wollte der
Sache auf den Grund gehen. Aber er wollte, dass der Grund im Irak lag,
was interessant ist. Wissen Sie, er hatte sich irgendwie schon
entschieden. Und schließlich bekam er diesen Krieg natürlich auch. Er
und Cheney, mit dem er Hand in Hand arbeitete, wollten diesen Krieg im
Irak. Manche sagen, es sei wegen Israel, andere sagen, es sei wegen des
Öls – wissen Sie, der gesamte Erlös des vom Irak verkauften Öls fließt
bis heute an die Federal Reserve Bank in New York, um von dort an die
irakische Regierung ausgeteilt zu werden. Also 25 Jahre nach dem 11.
September, 23 Jahre, nachdem wir in den Irak einmarschiert sind und eine
„Dollar-only“-Verkaufsvereinbarung für jedes bisschen irakisches Öl
getroffen haben, das aus dem Land exportiert wird. 23 Jahre später
fließt dieses Geld, diese Verkaufserlöse, an die Federal Reserve Bank in
New York, um später verteilt zu werden. Und die Art und Weise, wie wir
es an den Irak geben, wird Sie schockieren, glaube ich. Ich meine, es
hat mich schockiert, als ich davon erfahren habe. Wir stapeln es
tatsächlich als Bargeld auf Paletten und fliegen es einmal im Monat
dorthin.
[Kla.TV:] Wirklich?
[Karen Kwiatkowski:] Ja! Und das machen wir schon seit 23 Jahren. Auf
diese Weise haben wir auch 20 Jahre lang die Dollars nach Afghanistan
gebracht. Ich meine, das war ganz klar. Aber wenn man das so mit Bargeld
macht … na ja, das ist eine Art Mafia- oder Drogenbaron-Verhalten,
Geschäfte zu machen, wissen Sie, Ballen voller Bargeld. Das eignet sich
also zur Kontrolle der Regierung.
[Kla.TV:] Ja.
[Karen Kwiatkowski:] Es begünstigt Korruption in der Regierung. Es kommt
sicherlich nie in nennenswertem Umfang der Bevölkerung oder der
Infrastruktur zugute.
[Kla.TV:] An die Bevölkerung.
[Karen Kwiatkowski:] Ja. Ich meine, es ist korrupt. Es ist vom ersten
Tag an korrupt, aber so machen wir es immer noch. Und, wissen Sie, vor
ein paar Monaten wollte das irakische Parlament seinen nächsten
Ministerpräsidenten wählen. Und sie wollten, dass Al-Maliki der Mann
wird, weil er schon einmal im Amt war und sie ihn mochten. Aber für
Washington ist er zu pro-iranisch. Also haben wir die
Bargeld-Lieferungen zwei oder drei Monate lang zurückgehalten.
[Kla.TV:] Wow
[Karen Kwiatkowski:] Und wir haben sie gezwungen, Al-Zaidi zu wählen,
was in Ordnung ist. Ich meine, Al-Zaidi, der wird den Job schon machen.
Er gehört derselben Partei an. Aber er galt als nachgiebig und nützlich
für die Vereinigten Staaten. Also haben wir die irakischen
Exporteinnahmen genutzt – die Einnahmen aus dem Erdölexport, die wir
komplett kontrollieren. Und wir haben sie zurückgehalten. Wir haben sie
so lange zurückgehalten, bis sie sich dem Wunsch der Vereinigten Staaten
beugten, deren Präsidenten auszusuchen. Okay, so arbeiten wir.
[Kla.TV:] Eine Geisel der Vereinigten Staaten.
[Karen Kwiatkowski:] Ich hätte nie erwartet, dass wir so vorgehen, aber
so ist es nun mal. Und so gehen wir schon seit Jahren und Jahrzehnten
vor.
[Kla.TV:] Das ist wirklich verrückt, was Sie da gerade sagen. Das
bedeutet, dass der Irak
bis zum heutigen Tag eine Geisel der Vereinigten Staaten ist.
[Karen Kwiatkowski:] Das ist er wirklich. Bis zum heutigen Tag. Nun, im
Idealfall wird sich das ändern. Ich meine, der Krieg gegen den Iran hat
dem US-Militär schwer zugesetzt. Und wir ziehen unsere Stützpunkte ab.
Wir reduzieren unsere Präsenz. Ich glaube, das Militär hat endlich –
falls es das noch nicht getan hat, wird es es bald im September tun –
endlich die letzten unserer Soldaten aus dem Irak abgezogen. Aber wissen
Sie, die finanziellen Vereinbarungen bleiben bestehen. Sie bleiben auch
ohne unser Militär vor Ort bestehen. Die finanziellen Vereinbarungen
bleiben bestehen. Es wird also interessant sein zu sehen, ob die Iraker
die Kontrolle über ihr Ölgeld zurückgewinnen können, was sie eigentlich
tun sollten.
[Kla.TV:] Richtig.
[Karen Kwiatkowski:] Eine der Maßnahmen, die Saddam Hussein ergriff und
die Washington wirklich in Rage versetzte, geschah vor dem 11.
September. Es geschah im Dezember vor dem 11. September, also im Jahr
2000. Und was Saddam Hussein getan hatte, ähnelte sehr dem, was Gaddafi
getan hatte. Er sagte:
„Ich werde das Öl meines Landes nicht länger gegen Petrodollar
verkaufen. … Ich werde es gegen Gold verkaufen. Ich werde es gegen
andere Währungen verkaufen, aber ich werde meine Exporte nicht in
Petrodollars abrechnen.“
Und genau das hat Saddam Hussein definitiv zur Zielscheibe gemacht.
Nicht nur, dass Israel offensichtlich daran interessiert war, die
Baath-Regierung dort zu stürzen. Es ist eine komplizierte Angelegenheit.
Aber wenn man zurückblickt, sieht man:
Die Regierung, unsere Regierung in Washington, beschließt etwas, das sie
tun will. Und dann erfindet sie eine Geschichte, die sie der Bevölkerung
verkauft, um deren Unterstützung für etwas zu gewinnen. Es wird etwas
völlig anderes, völlig aus dem Zusammengang gerissen dargestellt, um den
Krieg moralisch darzustellen.
„Wir müssen ihre Massenvernichtungswaffen stoppen. Der Irak hatte etwas
mit dem 11. September zu tun“, was natürlich eine totale Lüge war. So
gehen wir vor.
[Kla.TV:] Sie sprachen jetzt über Rumsfeld, Bush und über die
israelische Regierung. Aber wer glauben Sie stand über ihnen an der
Spitze der Befehlskette? Gibt es Ihrer Meinung nach einen größeren Plan
oder so etwas wie höhere Drahtzieher?"
[Karen Kwiatkowski:] Zur Zeit des 11. September würde ich sagen, dass
der größte Teil unserer Zusammenarbeit mit Israel nicht im Pentagon
stattfand, sondern bei der CIA. Denn wir haben über Jahrzehnte hinweg
unsere Fähigkeiten im Bereich der menschlichen Geheimdienstaktivitäten
in der Region verloren, weil wir das an den Mossad ausgelagert haben –
denn der Mossad leistet in der Region sehr gute Geheimdienstarbeit.
Wissen Sie, ein Amerikaner im Nahen Osten, der weder Hebräisch noch
Arabisch spricht – zwei Sprachen, die sprachlich recht nah
beieinanderliegen – fällt sofort auf. Daher hat die CIA über viele,
viele Jahre, ja Jahrzehnte hinweg eine Abhängigkeit zum Mossad
entwickelt, wenn es um regionale Geheimdienstarbeit im Nahen Osten ging.
Und wir nutzen sie. Diese Beziehung besteht also schon seit Jahrzehnten,
lange vor dem 11. September, okay. Und sie hat sich kontinuierlich
weiterentwickelt.
Eine der Geschichten, die ich erzähle … ich habe 2004, nach meinem
Ausscheiden aus dem Pentagon, eine dreiteilige Serie für den „American
Conservative“ geschrieben. Und ich erzähle eine Geschichte über einige
ungeduldige israelische Generäle, die wir zu Paul Wolfowitz, dem
stellvertretenden Verteidigungsminister, begleiten mussten. Das muss im
Jahr 2002 gewesen sein. Und sie warteten, weil sie zusätzliche
Begleitpersonen brauchten. Das dauerte eine Weile. Sie waren sehr
verärgert. Und sobald sie durch das Drehkreuz im Pentagon gekommen
waren, rannten sie quasi zu Wolfowitz’ Büro. Sie warteten nicht darauf,
dass wir sie begleiteten. Wir mussten quasi joggen, um mit ihnen Schritt
zu halten. Sie wussten genau, wohin sie laufen mussten. Und sie betraten
Wolfowitz’ Büro. Sie gingen direkt an dem Schreibtischen seiner
Sekretärin vorbei, und seine Tür war geschlossen; sie öffneten die Tür
und versuchten, hineinzukommen, und die Sekretärin war aufgesprungen und
versperrte – versperrte die Tür buchstäblich mit ihrem Körper, denn er
hatte dort einen Gast, und sie führten gerade eine Art privates
Gespräch. Sie waren darüber gar nicht erfreut, denn ich nehme an,
Wolfowitz arbeitete für sie. Ich meine, das ist eine Schlussfolgerung,
die man ziehen könnte. Jedenfalls mussten sie herumstehen, und so sagte
ich zur Sekretärin: „Hier ist das Gästebuch, sollen diese Herren sich
eintragen?“ Und die Sekretärin warf die Arme hoch und sagte: „Nein,
nein! Nein, nein, die müssen sich nicht eintragen.“ Also schon wieder
eine Ausnahmeregelung für Israelis – eine sehr enge Beziehung zur
Führungsspitze des Pentagons im Jahr 2002.
[Kla.TV:] Ja.
[Karen Kwiatkowski:] Das ist nun 25 Jahre her; damals gab es enge
Verbindungen zwischen dem Mossad und der CIA. Der Einfluss im Pentagon
war damals ziemlich groß. Heute ist das ganz anders. Heute haben wir
durch den National Defense Authorization Act von 2027, Abschnitt 219,
Abschnitt 224 und all diese verschiedenen Abschnitte, die die IDF [IDF =
die israelischen Verteidigungskräfte] in das amerikanische Militär
integriert – das ist also ein großes Problem! Es ist schlimmer geworden,
wissen Sie. Die Israelis sind definitiv ein einflussreicher Akteur, und
ich spreche noch nicht einmal von der Bestechung unseres Kongresses,
was, so glaube ich, für jeden auf diesem Planeten nichts Neues mehr ist.
[Kla.TV:] Richtig. Da unsere Zeit schon fast um ist, müssen wir auf
jeden Fall eines Tages ein weiteres Interview führen. Aber ich möchte
noch einmal darauf zurückkommen, da sich der 25. Jahrestag des 11.
September nähert.
Waren Sie am Tag des 11. September tatsächlich im Pentagon?
[Karen Kwiatkowski:] Ja, das waren wir.
[Kla.TV:] Haben Sie den Flugzeugeinschlag oder den Anschlag oder die
Explosion oder was auch immer miterlebt?
[Karen Kwiatkowski:] Nein, das habe ich nicht. Ich habe den
Flugzeugeinschlag nicht miterlebt. Ich habe – die Explosion gesehen, die
alles wegblies – ich befand mich im vierten Stock eines fünfstöckigen
Gebäudes, und von unseren Büros aus hatten wir einen Blick quer über das
Zentrum des Pentagons, mitten durchs Pentagon.
[Kla.TV:] Ja.
[Karen Kwiatkowski:] Kein Flugzeug ist dort eingeschlagen. Aber wir
konnten hinüber auf die Seite des Pentagons blicken, die angeblich von
einem Flugzeug getroffen worden war. Flug 77 oder so. Was wir von dort
aus sahen; was ich von dort aus sah. Natürlich schauten wir alle aus dem
Fenster, wir schauten in den Himmel, weil wir gerade auf CNN gesehen
hatten, wie zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme flogen. Also
beobachteten wir das. Und so schauten wir in den Himmel und dachten:
Moment mal, das ist sehr seltsam. Das erste Mal könnte es ein Unfall
gewesen sein. Das zweite Mal war es eindeutig Terrorismus. Und ich
glaube, die meisten Menschen im Pentagon, die darauf achteten, empfanden
es genauso. Also schauten wir hin, und so schaute ich quer durch das
Innere des Pentagons auf die Seite, an der dieser Aufprall stattfand und
was wir sahen, war – manche Leute spürten ein leichtes Beben, ich nicht
- aber wir alle sahen diesen riesigen Feuerball, der durchschoss.
Vermutlich, wir wussten nicht, was es war, weil wir nichts aufprallen
sahen, aber vermutlich schoss es durch fünf Stockwerke hoch. Dann
breitete sich ein Feuerball aus wie es eine Explosion tut, wenn sie auf
Sauerstoff trifft – also gab es einen riesigen Feuerball! Und natürlich
wussten wir nicht, woher er kam, denn der erste Gedanke ist natürlich:
Na ja, irgendetwas ist auf das Pentagon gefallen. Wir wussten es nicht.
Aber es stellte sich heraus, dass es die Explosion war, die – wie man
uns sagte – durch den Aufprall eines Verkehrsflugzeugs mit
Aluminium-Nase verursacht wurde. Ich werde nicht sagen, was genau, wir
wissen es nicht, aber das hat man uns gesagt. Aber es war eine ziemlich
große Explosion. Und dann begannen die Leute natürlich sehr schnell mit
der Evakuierung. Unsere Lautsprecheranlage im Pentagon war furchtbar.
Wissen Sie, es gab keine Notfallmaßnahmen im eigentlichen Sinne. Wir
arbeiteten an einem Ort, an dem wir abhörsichere Räume hatten, also
mussten wir diese immer geschlossen halten.
Ich gehörte wahrscheinlich zu den letzten 10 % der Menschen, die das
Pentagon verließen. Und ich sage das nur, weil das Pentagon, als ich das
Gebäude verließ, ziemlich leer war. Okay, und ich sah nur sehr wenige
Menschen neben mir oder hinter mir gehen. Die Leute verließen das
Gebäude ziemlich schnell und dann gingen wir am Flussufer entlang. Ich
verließ das Gebäude am Flussufer, was die Seite ist, wo all die
hochrangigen Offiziere sowie Rumsfeld und Wolfowitz ihre Büros mit Blick
auf den Fluss haben. Und aus dieser Richtung kam auch das Flugzeug. Aber
der Aufprall erfolgte natürlich genau auf der dem Flussufer
gegenüberliegenden Seite.
Anstatt auf der Flussseite einzuschlagen, was eine wirklich
hervorragende Gelegenheit geboten hätte, vollführte das Flugzeug
offenbar eine völlig unmögliche Kehrtwende und traf die genau
entgegengesetzte Seite, so weit wie nur möglich entfernt von dem Ort, an
dem all die Generäle und die politischen Amtsträger arbeiteten.
Jedenfalls gingen wir um das Gebäude herum. Wir verließen das Gebäude an
der Flussuferseite, das nicht betroffen war. Wir wurden
zusammengetrieben und zu der Seite geleitet, von der aus man die
Einschlagsstelle und einen Teil eines eingestürzten Gebäudes sehen
konnte. Und der Rasen dort war der Hubschrauberlandeplatz und ist sehr
große, flache Rasenfläche. Sie haben die Bilder gesehen, diese wurden
viel verbreitet. Nun, wir standen dort eine Weile herum. Die Leute
gingen nicht einfach weg, sie blieben dort, und die Militärangehörigen
sowie alle Zivilisten, die dazu bereit waren, wurden gebeten,
Vierergruppen zu bilden, um Bahren zu tragen und bei den
Rettungsmaßnahmen zu helfen.
[Kla.TV:] Oh ja.
[Karen Kwiatkowski:] Also gingen wir auf die Wiese und stellten uns in
Gruppen bereit, um eingeteilt zu werden. Aber nach etwa 15 oder 20
Minuten wurde klar, dass von dieser Seite niemand herauskam. Und das
stimmt, denn die Menschen verließen das Gebäude auf der
gegenüberliegenden Seite des Gebäudes. Dann wurden wir entlassen, und
die Leute liefen noch ein wenig umher, und die meisten gingen einfach in
Richtung Bahnhof, da das U-Bahn-System des Pentagons offensichtlich
stillgelegt war. Das Seltsame war jedoch: Als wir in Springfield,
südlich des Pentagons, in die U-Bahn stiegen, fuhr diese direkt durch
das Pentagon hindurch. Das U-Bahn-System war nicht wirklich…
[Kla.TV:] …informiert.
[Karen Kwiatkowski:] Nein, es funktionierte einwandfrei. Aber es ist
einfach seltsam. Da gibt es so viele Dinge. Wie auch immer …
[Kla.TV:] Aber haben Sie, als Sie herumgelaufen sind, Flugzeugtrümmer
gesehen?
[Karen Kwiatkowski:] Nein. Und ich habe es nicht nur nicht gesehen,
niemand hat es gesehen, weil es gar nicht da war! Und alle – nun ja, ich
kann nicht sagen, alle … Manche Leute waren sehr beunruhigt. Für einige
der Zivilisten und Militärangehörigen, die im Pentagon arbeiteten, war
das ein schockierendes Ereignis, und die Telefone funktionierten nicht.
Ich weiß nicht, ob es daran lag – man sagte, es seien zu viele Menschen
gewesen, die gleichzeitig versucht hätten, zu kommunizieren. Jedenfalls
hatten wir rund um das Pentagon ziemlich lange Zeit keinen
Mobilfunkempfang.
Die Leute waren also mit ihrer eigenen Sicherheit beschäftigt. Ich
denke, es herrschte große Angst. Aber es gibt auch eine große Neugier
und ich glaube, viele Leute haben hingeschaut. Es ist genau wie das, was
wir „Gafferei“ nennen, oder? Man schaut hin, wenn sich der Unfall
ereignet, man kann den Blick einfach nicht von diesem Unfall abwenden.
Und so haben wir auch hingeschaut. Und es gab keine Flugzeugtrümmer, die
irgendjemand hätte identifizieren können. Ich habe zwar Dinge gesehen,
die wie Autoteile oder so etwas aussahen. Ein paar seltsame Dinge, die
nicht auf dem Rasen hätten liegen dürfen. Ich war damals etwa 40 Jahre
alt – aber als ich in meinen 20ern und 30ern war, gab es ständig
Fernsehsendungen über Flugzeugabstürze.
[Kla.TV:] Ja.
[Karen Kwiatkowski:] Und da sah man viele Flugzeugwracks, egal ob sie im
Wasser, am Boden oder in der Luft kollidierten oder wo auch immer. Man
sah immer Gepäck herumliegen und leichte Gegenstände, Teile des
Flugzeugs, die sehr leicht sind, weil ein Verkehrsflugzeug natürlich auf
ein geringes Gewicht ausgelegt ist. Hier beim Pentagon war davon nichts
zu sehen. Es war nicht nur meine Meinung, dass nichts zu sehen war,
sondern alle fragten: „Wo sind die Flugzeugtrümmer?“ Und so wurde die
Geschichte verbreitet, dass das Flugzeug, das das Pentagon zwischen dem
ersten und zweiten Stockwerk getroffen haben soll, auf so seltsame Weise
eingedrungen sei, dass die Flügel hinter dem Rumpf zusammen geklappt
seien und in dasselbe Loch reinflogen?
[Kla.TV:] Ach so, richtig.
[Karen Kwiatkowski:] Das lief in den Nachrichten. Okay. Wenn ich das
heute sage, finde ich es lächerlich, weil die Dinge so nicht
funktionieren. Aber das war die offizielle Version, weil so viele Leute
fragten: „Wo sind die Flugzeugtrümmer?“
Und man sagte, alles sei durch irgendein seltsames, einmaliges
physikalisches Phänomen in das Loch gesaugt worden.
[Kla.TV:] Was bei den Twin Towers nicht passiert ist, wo die Flügel den
Stahl durchschlagen haben.
[Karen Kwiatkowski:] Oh mein Gott! Ja, ja! Also, da ich natürlich vor
Ort war, da ich einen kleinen Teil dieses Tages persönlich miterlebt und
erlebt habe … habe ich mich immer sehr für die ganze Geschichte
interessiert. Und deshalb habe ich aufmerksam verfolgt, was Forscher und
andere über eine Reihe von Aspekten des 11. September aufgedeckt haben.
Das interessiert mich also sehr. Und ich kann Ihnen Folgendes sagen: Ich
habe den veröffentlichten 9/11-Bericht gelesen, den die Regierung etwa
zwei Jahre – 18 Monate nach den Ereignissen – zusammengestellt hat. Und
ich habe ihn gelesen. Nun ja, zumindest den Teil, der freigegeben wurde.
Und der war nicht überzeugend. Zu diesem Zeitpunkt hätten die meisten
Menschen, wenn sie sich überhaupt mit den Ereignissen dieses Tages
beschäftigt hätten, diesem Bericht keinen Glauben geschenkt. Und wissen
Sie, der Bericht ist zwar da, aber die meisten Menschen glauben der
Darstellung der Regierung nicht. Und ich glaube nicht, dass viele davon
überzeugt waren, als er – ich glaube, es war 2004 oder 2003 –
veröffentlicht wurde.
[Kla.TV:] Wow. Und Sie als ehemalige Angehörige der Luftwaffe – was
halten Sie davon, dass NORAD, [NORAD = das Nordamerikanische
Luftverteidigungskommando], nicht aktiviert wurde? Also die ganze
Situation mit der Luftverteidigung …
[Karen Kwiatkowski:] Oh mein Gott, das war … Ich weiß, dass uns die Zeit
ausgeht, aber ich muss Ihnen sagen, das war ein …
[Kla.TV:] Ja. Bitte fahren Sie fort. Das müssen wir unbedingt
dokumentieren.
[Karen Kwiatkowski:] Das war sehr seltsam, okay, denn es gab zwei Dinge:
Erstens: Die Ausrede lautete, es habe eine NORAD-Übung gegeben. Und die
Realität mischte sich irgendwie ein, und die Leute, die die Übung
durchführten, waren nicht in der Lage, zwischen Übung und Realität zu
unterscheiden. Und das ist nicht realistisch, okay? Das ist eine weitere
Anomalie, die es weder vorher noch nachher gegeben hat. Wenn man Übungen
durchführt, ist das extrem genau geplant und kontrolliert, damit man die
Realität nicht mit der Übung verwechselt. Und das macht aus Sicht der
Verteidigung auch durchaus Sinn, denn wenn wir eine Übung durchführen,
gibt es Feinde, die uns dabei beobachten. Gibt es einen besseren
Zeitpunkt für einen Angriff, als wenn unsere Systeme gerade voll und
ganz auf eine Trainingsübung ausgerichtet sind? Jedenfalls war das
wirklich seltsam.
Und die andere Sache war natürlich, dass diese Flugzeuge angeblich
„entführt“ worden sind. Und ich glaube, es ging um eine Entführung oder
so etwas. Sie sendeten den Squawk-Code, einen Transponder-Code. Ich habe
den Squawk-Code für eine Entführung vergessen. 7700 oder so, aber sie
sendeten den Code, der sagt: „Wir wurden gekapert“. Und wir haben nicht
das Standardverfahren befolgt, das wir normalerweise anwenden und an dem
das Militär bei einem FAA-Notfall - ein Notfall in der Luft - beteiligt
ist, wie zum Beispiel bei einer Entführung. Das wurde am 11. September
nicht befolgt. Es wurde überhaupt nicht befolgt, das ist also sehr
seltsam.
Und ich gebe dir ein Beispiel für etwas, das mir wirklich aufgefallen
ist:
Ein paar Jahre vor dem 11. September gab es einen Privatjet, ein
Geschäftsreiseflugzeug, das von Florida startete und irgendwo im
Mittleren Westen landen sollte. An Bord dieses Privatjets befanden sich
ein berühmter Golfer, seine Familienangehörigen und weitere Personen.
Anscheinend stieg das Flugzeug über eine bestimmte Höhe hinaus, und aus
irgendeinem Grund fiel die Sauerstoffversorgung aus. Das
Sauerstoffsystem versagte und alle – das Flugzeug befand sich im
Autopilot-Modus – starben an Sauerstoffmangel. Und sie sendeten keine
Warnung wie: „Hey, ich glaube, wir haben ein Problem mit dem
Sauerstoff.“ Sie unternahmen nichts. Sie starben einfach im Flugzeug. Es
flog im Autopilot. Und sofort - es hatte den Luftraum von Florida noch
nicht einmal verlassen wurde es bereits von der Nationalgarde von
Florida eskortiert. Diese übergab es an die Nationalgarden von Georgia
und Alabama. Und diese übergaben es wiederum an die Nationalgarde von
Nebraska. Schließlich wurde es an die Nationalgarden von South Dakota
und North Dakota übergeben. Den ganzen Weg durch den Mittleren Westen
hindurch verfolgten sie dieses Flugzeug. Die Kampfpiloten waren dort
oben und schauten ins Cockpit. Sie sagten: „Es sieht so aus, als würden
die Leute schlafen. Wir glauben, sie sind tot. Wir wissen es nicht.“
Niemand reagiert. Und die Leute hängen zusammengesunken in ihren Sitzen.
Das konnten sie sehen. Sie kamen nah genug heran, um das zu erkennen.
Und sie eskortierten diesen Privatjet, bis ihm der Treibstoff ausging –
ich glaube, in North oder South Dakota – und er abstürzte. Okay. Wenn
man nun darüber nachdenkt, was sie bei einem kleinen Privatjet tun, der
von seinem Flugplan abgewichen ist, dann kann man sich das Ausbleiben
dieser Maßnahmen an 9/11 kaum vorstellen. Warum haben wir das nicht
getan? Gute Frage. Ich habe keine Ahnung, warum wir das nicht getan
haben, aber das ist real.
Das ist ein Aspekt, der insbesondere jemanden aus der Luftwaffe dazu
veranlasst, mehr Informationen darüber herausfinden zu wollen, was wir
da eigentlich gemacht haben und ob wir überhaupt eine Rolle in dieser
ganzen Sache gespielt haben. Wie auch immer, interessant.
[Kla.TV:] Wow, äußerst interessant!
[Karen Kwiatkowski:] Ja, es ist wirklich interessant. Und außerdem ist
seitdem nichts Vergleichbares mehr passiert. So etwas ist also weder vor
dem 11. September noch danach jemals passiert.
[Kla.TV:] Ja.
[Karen Kwiatkowski:] … wir haben nichts Ähnliches mehr gesehen. Wir
halten uns an unsere üblichen Abläufe. Wenn jemand von der Flugroute
abweicht, wenn es einen Flugzeug-Notfall gibt, starten wir sofort. Das
ist keine große Sache. Es ist eine Verfahrenssache. Also, sehr seltsam.
Der 11. September – es ist fast so, als existiere er, als existiere der
ganze Tag auf einem anderen Planeten, auf dem andere Regeln gelten, was
sehr seltsam ist.
[Kla.TV:] Wow. Leider ist unsere Zeit jetzt um, Karen, aber das war sehr
aufschlussreich.
Es war äußerst, äußerst interessant, das von Ihnen zu hören – aus erster
Hand und mit all Ihrer Erfahrung –, von daher werden wir Sie hoffentlich
bald wieder zu Gast haben.
[Karen Kwiatkowski:] Okay. Super.
[Kla.TV:] Ja, auf jeden Fall. All das passt also definitiv zu dem Bild,
dass es sich bei 9/11 eindeutig um eine False-Flag-Operation zu handeln
scheint. Und ich bin sehr dankbar für Ihre Aussage, dafür, dass Sie an
die Öffentlichkeit getreten sind …
[Karen Kwiatkowski:] Ja.
[Kla.TV:] … schon damals, im Jahr 2003, und dass Sie es mit der Welt
geteilt haben.
Haben Sie noch ein paar abschließende Worte? Wo können die Leute Ihre
Arbeiten finden, Ihnen folgen und sehen, was Sie derzeit teilen?
[Karen Kwiatkowski:] Ja, ja, ich schreibe seit 25 Jahren auf
lewrockwell.com.
Vor ein paar Jahren habe ich einen Substack eingerichtet. Einfach mit
meinem Namen, Karen Kwiatkowski auf Substack. Und alles, was ich
schreibe, landet dort. Außerdem findet man dort irgendwo auch Zugang zu
meinen früheren Texten. Ich bin libertär. Ich schreibe viel über
Imperien und Krieg, viel über Außenpolitik, aber gelegentlich auch über
innenpolitische Themen. Ich weiß nicht, wie viel das wert ist, aber ich
habe eine eigene Sichtweise und lade die Leute ein, sich für den
Substack anzumelden. Es ist alles kostenlos. Es wird nicht monetarisiert.
Wenn ihr also sehen wollt, was ich schreibe, könnt ihr auf https://karenkwiatkowski.substack.com/
gehen und euch dort anmelden. Das ist ganz einfach. Außerdem bin ich
regelmäßig in ein paar Podcasts zu Gast. Das ist für mich nur ein
Nebenjob. Es ist nicht mein Beruf oder so. Eigentlich bin ich
Landwirtin. Wir züchten also Rinder und Schafe und solche Sachen.
[Kla.TV:] Cool.
[Karen Kwiatkowski:] Ja.
[Kla.TV:] Schön. Ja, das ist hier bei Kla.TV auch unser Nebenjob, und
wir werden Sie auf jeden Fall wieder einladen, Karen.
Das war echt cool, danke, dass Sie hier waren.
[Karen Kwiatkowski:] Auf Wiedersehen.
von dag.
Vollständigen Text und Quellen als
PDF-Datei öffnen ..hier
Weiterführende Sendungen zum Thema:
- Karen Kwiatkowski‘s Veröffentlichungen
Wegweisende Sendung zur aktuellen Weltlage:
- Stehen wir einer jüdischen oder einer luziferischen Weltverschwörung
gegenüber?
Kriegsprofiteure und deren Geheimbund-Verflechtungen unter
der Lupe:
- vetopedia.org
|
Nutzungsrecht:
Standard-Kla.TV-Lizenz
Link zum Originaltext
bei ' kla.tv '
..hier
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9/11- Der Pentagon- Fake
Vorgestern jährten sich die Anschläge vom 11.September zum 19. Mal. Wegen der
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